KEP3 geht 2026 ins Finale!

15.01.2026 / Im Rahmen der Pressekonferenz zum Kulturjahr 2026 wurde von Kulturreferentin Doris Lang-Mayerhofer und Julius Stieber gemeinsam mit Gerda Forstner der Abschluss der Erarbeitung des dritten Linzer Kulturentwicklungsplans (KEP3) vorgestellt, das auch heuer der große Schwerpunkt der kulturpolitischen Arbeit in Linz sein wird.

Nach einem intensiven und umfangreichen Jahr der Partizipation und Diskussion wird nun an der Verdichtung der daraus gewonnenen Erkenntnisse sowie an der Textierung einer Endfassung mit Vision für die Kulturstadt Linz gearbeitet. Der dritte Linzer Kulturentwicklungsplan soll nach Abstimmung mit den kulturpolitischen Gremien Stadtkulturbeirat und Kulturausschuss noch vor dem Sommer durch den Gemeinderat der Stadt Linz beschlossen werden.

Zahlreiche Workshops der Fokusgruppen, Fachrunden und städtischen Kultureinrichtungen sowie der engagierte Einsatz von Arbeitsgruppe und Steuerungsgruppe schufen mit vielen Vorschlägen für Ziele und Maßnahmen die Grundlage für die Analyse und Priorisierungsarbeit der Projektgruppe. Neben diesen Inputs haben auch die Publikumsbefragung bei fünf Festivals zu den Wünschen und Bedürfnissen in Form von Flash-Interviews merklich beigetragen. Die Zukunft der Linzer Kunst- und Kulturszene wird so partizipativ von und mit Kulturinteressierten und -expert*innen mitgestaltet.

Der KEP3 soll die kulturelle Entwicklung der Stadt Linz wesentlich prägen und die richtigen Strategien für eine innovative Kulturpolitik schaffen. Als UNESCO City of Media Arts und Stadt der Ars Electronica bilden Digitalität und Medienkunst dabei einen großen Schwerpunkt. Weitere Themenschwerpunkte sind Next Generation, Stadtteilkultur, Nachhaltigkeit, Ressourcen, Erinnerungskultur sowie die Unterstützung zur Weiterentwicklung der freien Kunst- und Kulturszene sein.

Mehr Infos in der Presseunterlage zum Ausblick auf das Linzer Kulturjahr 2026.