Themenfeld M „Intersektional handeln: Für eine gerechte, diverse und inklusive Kulturstadt“

Teilnehmer*innen dieser Fokusgruppe waren:

Anja Baum (Freischaffende Regisseurin, Vorstandsmitglied der KUPF OÖ, Gründungsmitglied des Theaterkollektivs Das Schauwerk, Projektkoordinatorin bei füruns – Zentrum für Zivilgesellschaft)

Marie-Edwige Hartig (Freischaffende Modedesignerin, Menschenrechtsaktivistin, Obfrau von JAAPO – für Partizipation von Women of Color)

Rebekka Hochreiter (Freischaffende Künstlerin und Kuratorin, stellvertretende Geschäftsführerin von FIFTITU%)

Leticia Carneiro (Mitarbeiterin bei maiz – autonomes zentrum von & für migrantinnen, Vorstandsmitglied des Kulturvereins Damen&Herrenstraße DH5)

Zina Eberlein (Künstlerische Programmgestaltung und Projektkoordination Pangea, Mitarbeiterin im Theater Phönix, Mitglied von JAAPO – für Partizipation von Women of Color, Mitglied der KEP3-Arbeitsgruppe)

Oona Valarie Serbest (Freischaffende Künstlerin, Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin von FIFTITU%, Vorsitzende des Linzer Stadtkulturbeirats, Mitglied im UNESCO City of Media Arts Advisory Board, Mitglied der KEP3-Steuerungsgruppe)

Die Fokusgruppe zum Themenfeld „Intersektional handeln: Für eine gerechte, diverse und inklusive Kulturstadt“ diskutierte u. a. folgende Aspekte, die auch beim World Café im Juni 2025 präsentiert und kommentiert wurden:

  • Städtisches Bekenntnis zu Diversität mit konkreten strukturellen Konsequenzen
  • Gerechte Verteilung von Fördermitteln entsprechend der Bevölkerungsstruktur
  • Transparente und nachvollziehbare Förderkriterien
  • Dezentralisierung kultureller Angebote in alle Stadtteile
  • Mehrsprachige, niederschwellige und barrierefreie Zugänge zu Kultur
  • Gleichbehandlung kleiner und migrantischer Organisationen gegenüber etablierten Institutionen
  • Entwicklung von Awareness- und Schutzkonzepten für marginalisierte Gruppen
  • Einrichtung unabhängiger Beratungs- und Evaluationsstrukturen
  • Ausbau niedrigschwelliger und konsumfreier öffentlicher Kulturräume
  • Vereinfachung sprachlicher Hürden im Förderwesen
  • Etablierung intersektionaler Perspektiven als grundlegende Haltung in Kulturpolitik und -förderung

Die Diskussion basierte auf einer Vorauswahl aus allen bislang eingegangenen Vorschlägen und Maßnahmen:

Für Kommentare zu den von der Fokusgruppe diskutierten Aspekten oder den fokussierten Vorschlägen für Ziele und Maßnahmen nutzen Sie bitte das entsprechende Diskussionsforum: https://kep-linz.at/diskussion/vorschlaege-fuer-ziele-und-massnahmen. Bitte weisen Sie in ihrem Kommentar daraufhin, dass es sich um einen Beitrag zum „Themenfeld M“ handelt.